Archiv für 29. April 2010
England 2010 – Tag 9 – Thorpe Park & Fazit
Der letzte Tag unserer Reise und auch der letzte Freizeitpark unserer Reise. Da ich bereits letztes Jahr dort war wird dieser Bericht nicht ausufern.
Der Park hat sich dieses mal nicht von so guter Seite gezeigt. Zum einem war der Park mit Abstand am besten gefüllt, daraus möchte ich ihm aber keinen Vorwurf machen. Aber eine Downtime auf einem B&M, mein Erster den ich erleben durfte und eine merkwürdige Fastpasspolitik haben einen negativen Beigeschmack gelassen.
Wenn man nicht Stundenlang anstehen will, kann man einen Fastpass erwerben. Dieser kostet 10 Euro und man kann zu bestimmten Zeiten an fest definierten Attraktionen an einen anderen Eingang eintreten ohne anzustehen. Ich bin kein Freund dieses Systems, besonders wenn es so verkauft wird, dass Fastpassvordrängler in so hoher Zahl vorhanden sind, dass Normalwartende viel länger warten müssen. Thorpe-Park ist so ein Paradebeispiel.
Letztes Jahr eröffnete eine Achterbahn zum SAW-Thema, da diese und Halloween im Speziellen sehr gut von den Besuchern angenommen wurde, hat man sich dazu entschieden ein Ganzjahresgrusellabyrinth zu eröffnen – SAW Alive.
Und ich muss sagen: Eine sehr gelungene Attraktion! Nachdem man die typische Fotostation passiert hat, hier wird eine Gruppenfoto gemacht, welches man am Ausgang kaufen darf, kommt man an vielen SAW-Ähnlichen Stationen vorbei, die von motivierten Schauspieler(innen) bespielt werden. Sprich: Diese verstecken sich meist in den Maschinen und springen aus diesen herraus in die zumeist erschrockene Gruppe. Dabei wird meist nicht geschriehen, aber man wird anders als in vielen Grusellabyrinthen berührt, meist am Hinterkopf.
Einziger Wermutstropfen: Das Maze ist viel zu kurz. Doppelte Länge bei gleichem Personaleinsatz hätte ich persönlich gelungener gefunden.
Es folgt ein schönes Foto um einen Übergang zwischen SAW und dem Urlaubsfazit zu schaffen:
Für viele Freizeitparkbegeisterte ist eines der ersten Urlaube ein Englandtripp. Liegt ja auch Nahe, verdammt viele interessante Freizeitparks, Achterbahntypen, die man so nie in Kontinentaleuropa fahren kann und Jahreskartenmodelle, die das ganze Bezahlbar machen überzeugen schnell.
Mich hat der Gedanke eher gestresst, weil einfach zuviel auf einmal da ist. Meist sind mir drei Aufeinanderfolgende Tage in Freizeitparks zuviel. Der Mensch schreit nach Abwechslung und ich schrei hier vielleicht noch lauter als manche Mitmenschen.
Aber so wie wir es als Fünfergruppe es angefasst haben war es genau richtig: Die Parks ausserhalb der Ferien in der Vorsaison besuchen, Sightseeing dazwischen bauen. Die Gruppe sollte besonders erwähnt werden. Vielen Dank leute, es sind meist die kleinen Sachen, die so eine Reise ausmachen und an die man sich noch nach Jahren mit einem Grinsen auf den Lippen erinnert. Sei es die Sprachsteuerung unseres Mondeos die über manch stumpfe “Wir sitzen schon viel zu lange im Auto”-Situationen hinweggeholfen haben. Die tollen Abende in den Pubs oder einfach das im Hotelzimmer herumsitzen und über Lavendeldufttöne unterhalten – es hat gepasst.
Freizeitparktechnisch fühle ich mich zwar momentan wie Obelix, der in den Zaubertranktopf gefallen ist und so schnell nichts wieder braucht, aber das wird sich wahrscheinlich auch schnell wieder ändern
.
Ich bedanke mich auch bei allen fleißigen Mitlesern, die mir die Motivation gaben, diese nicht wenige Sätze als Urlaubserinnerung zu verfassen. Entschuldigen möchte ich mich für manche Grammatik-, Logik- und Rechtschreibfehler, viele der Berichte wurden auf den Autofahrten in England erstellt, dass man dort nicht so konzentriert schreiben kann, wie im stillen Kämmerlein ist verständlich – besonders wenn Stephan fährt
.
Danke Jonas, Niels, Stephan, Sven oder auf Ebaydeutsch: “Gerne wieder”.
Die Isländische Staubwolke hat überigens unseren Reiseverlauf in keinster Weise gestört.
England 2010 – Verboten!
In Deutschland vertraut man ja noch auf den gesunden Menschenverstand. Man geht davon aus, dass eine Mauer reicht und ein Jeder weiss, dass diese gebaut wurde, damit keiner hinüberklettert. Badewannen können, wenn sie nass sind rutschig sein und Achterbahnstützen sind nicht zum klettern da. In England sieht das Anders aus:
Toll, aber ein bisschen ausser der Reihe ist dieser abgepildete Proll:











