Müggelwanderung Köpenick
3. Mai 2011 at 10:06 Hinterlasse einen Kommentar
Folgt man der Schnellbahnlinie S3, vom westlichsten Haltepunkt Spandau, meiner neuen Heimat, zur östlichsten Haltestelle landet man in Erkner, da will man aber nicht hin. Nur wenige Stationen davor befindet sich Friedrichshagen und unweit des Bahnhofs befindet sich der Müggelsee.
Meine neue Heimat von der S-Bahnstation gesehen
Warum wollte ich dorthin? Schwer zu sagen, ich wollte wandern, war mir aber unsicher wo. Also wählte ich einen Ort mit einem schönen Namen. Der Müggelsee war hier nur zu einladend. Auch die Option den Müggelturm zu besteigen verfestigte meine Entscheidung.
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Angekommen ging es zuerst ca. einen Kilometer durch das schöne Friedrichshagen. Am Müggelsee ging es dann durch den Spreetunnel mit typisch abgeranzten unterführungsflair auf die stadtabgewandte Seite. Dabei spielte eine Straßenband in der Unterführung die deutsche Nationalhymne, was der ganzen Aktion einen theatralischen Touch gab.
Brauerei Berliner Bürgerbräu, sehr schön gelegen
Bemerkenswert fand ich, dass man Wander- und Fahrradwege baulich getrennt hat. Das hat zwei Vorteile: Der wandernde Tourist hat keinen Problem mit Fahrradfahrern und Inlineskater und der Berliner kann die wenigen Fahrradfahrer, die auf dem Wanderweg fahren anmeckern. So wird nicht nur die Wanderlust, sondern auch der Drang zum meckern gestillt.
Kurz nach der Raststätte Rübezahl entfernte ich mich vom Müggelsee um über einen toll gemachten Naturerlebnispfad für Kinder den Berg zu besteigen, auf dem der Müggelturm steht.
Es folgen einige Bilder aufgenommen vom Müggelturm:
Langer See
Sozialistische Bauweise
Am Horizont die Großbaustelle Flughafen Schönefeld
Blick Richtung Berlin
Nach dem Müggelturm ging es weiter entlang des Langen Sees in Richtung Köpenick.
Die folgende Immobilie weckte sofort mein Interesse, leider bin ich ja gerade umgezogen.
Mit der im BVG-Tarif inkludierten Personenfähre ging es auf die andere Seite des Langen Sees.
Leider ebbte die Schönheit der Wanderung auf der Seite abrupt ab, so dass ich mit der Straßenbahn nach Köpenick fuhr.
Im überraschend schönen Köpenick wurde zu dieser Zeit ein Winzerfest veranstaltet. Am Ufer ergab sich hier eine sehr schöne Atmosphäre. Hier endete auch meine Wanderung, die am Ende schöner und abwechslungsreicher war, als ich es jemals erwartet hatte.
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