Italien 2011: Caorle
11. Juli 2011 at 15:18 Hinterlasse einen Kommentar
Der letzte Tag unserer Reise begann frustrierend. Während Italien uns die vorherigen Tage mit Bilderbuchwetter versorgte, fühlte es sich an diesem Tag eher nach Sommer in Dänemark an. Bewölkt und windig. Auch die unbefriedigende Suche nach einem Supermarkt, der unsere Einkaufslust stillen konnte hebte die Laune nicht unbedingt.
Caorle ist ein in den 60erjahren stark und hässslich gewachsener Ort. Die Altstadt ist schön, daran schmiegen sich aber Mietkasernen die durch viele bunte Farben Urlaubsflair vermitteln sollen. In Zeiten von Billigfliegern hat Caorle mit den gleichen Problemen wie Blackpool zu kämpfen. Die Übernachtungszahlen sanken von stolzen 9 Millionen auf 6 Millionen und auch eine Infiltration der Mafia ist auch für den Urlauber nicht zu übersehen.
Unser Campingplatz lag an der Lagune, welches nicht nur schön für Menschen, sondern auch schön für Mücken ist. So konnten wir eine juckende Andenken mit nach Hause nehmen.
Aber dieser Eintrag klingt depressiver als der Besuch eigentlich war. Die Schlechtwetterphase hielt auch nur kurze Zeit an, Mittags zog es auf. Der wunderschöne Sandstrand, ein entspannender Urlaubsausklang und eine schöne Altstadt sowie ein ausufernder Spaziergang mit einer Badesiesta am Pool mit Leihbadekappen hebten die Stimmung wieder. Auch das Abschiedsessen in einem italienischem Restaurant mit einem Kellner, der sich auf unnachahmlicher Art um einen kümmert (fast Väterlich) zeigten wieder, warum Italien mir als Urlaubsland sehr ans Herz gewachsen ist.
Strandimpressionen:

Alle haben Spaß auf dem Fliederfest

Gute Nacht, Caorle, war schön hier!

Die Urlaubsberichte sind hiermit aber noch nicht vorbei:
Die Rückfahrt brachte ein geplantes Highlight und eine ungeplante Überraschung mit sich.
Eintrag abgelegt unter Italien 2011. Tags: Caorle, Freizeit, Greetsiel, Italien, Mafia, Nörgelnörgel, Stadt, Strand, Unterwegs.
















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