Artikel getaggt mit ‘Fotoschmunzel’

Fietsstadt Groningen

Willkommen in der Fietsstadt, der Fahrradstadt. In keiner Europäischen Großstadt bewegen sich soviele Menschen mit dem Fahrrad wie in Groningen. Das hat verkehrspolitische, aber auch gesellschaftliche Gründe. Von den 187.000 Einwohnern sind 45.000 Studenten, die Hälfte der Bevölkerung ist jünger als 35 Jahre.

Wer einmal mit dem Fahrrad in Groningen unterwegs war, und ich kann jedem nur empfehlen sich ein Fahrrad zu leihen und damit die Stadt zu erkunden, der erlebt, wie einfach, wie spielerisch, man sich durch die Großstadt bewegen kann.

Ein Auszug aus Wikipedia:

Nach einer europaweiten Untersuchung des VCÖ ist Groningen der Spitzenreiter, was den Anteil des Fahrrads am Verkehr betrifft. Etwa 50 Prozent der Wege werden hier mit dem Rad zurückgelegt, verglichen mit Amsterdam und Bremen (22 %) oder München (15 %) und Berlin (10 %).

Das eigentliche Stadtzentrum um den Großen Markt und Fischmarkt ist gänzlich autofrei, das äußere Zentrum ist in vier Sektoren unterteilt. Direkter Autoverkehr zwischen den Sektoren untereinander ist nicht möglich.

Auch in anderen Punkten ist diese Stadt einfach anders, so wird eine Straßenbahn geplant um die Stadt noch Autofreier zu gestalten. Immer mehr Ampelanlagen werden abgeschafft. 2015 soll die Stadt Ampelfrei sein (wobei ich hier vermute, dass damit die Innenstadt gemeint ist). Auch findet man kein großes Einkaufszentrum, weder in der Innenstadt, noch am Stadtrand. Folge: Die Fußgängerzonen sind voll, man findet viele kleine, interessante Läden, weniger Monokultur, wie man es aus Einkaufszentren kennt.

Die Fotos stammen von meinem letzen Besuch im Januar, aber auch von einem Besuch im Jahre 2007, als der ehemalige Hobbyfotograf Stephan seine Kamera neu hatte und wahrlich schöne Schnappschüsse gemacht hat.

Eines der vielen Hausboote

Schön einkaufen in der Innenstadt

Fahrräder und Käse, willkommen in den Niederlanden

Zugbrücke am Kunstmuseum

Gemütliches wohnen…

So, liebe Stadtplaner, die immer von autofreien und belebten Innenstädten reden und träumen, aber gesichtslose Einkaufszentren in die Stadt klatscht und den ÖPNV immer weiter einschränken, seht her, so wird’s gemacht.

19. Januar 2011 at 22:03 Hinterlasse einen Kommentar

Ode an Marienhafe

Ich wohne jetzt seit ca. 6 Monaten in dieser symphatischen Kleinstadt südlich von Norden und es ist immer wieder für Überraschungen gut.

So habe ich mit viel Freude dieses Plakat sehen dürfen. Michael Thürnau, der Bingobär, kommt nach Marienhafe und als Abrundung auch noch Gitta & Sanny mit den Showgirls. Traumhaft provinziell. Und – was ich mir sehr deprimierend vorstelle – diese Veranstaltung findet nicht in der benachbarten Mehrfachturnhalle statt, diese ist anscheinend zu groß, sondern in der Pausenhalle. Leider (und das mein ich ernst) hatte ich an dem Abend keine Zeit.

Hätte man doch den Abend in einer Kneipe ausklingen lassen können…

Ende…

30. Mai 2010 at 21:51 Hinterlasse einen Kommentar

England 2010 – Verboten!

In Deutschland vertraut man ja noch auf den gesunden Menschenverstand. Man geht davon aus, dass eine Mauer reicht und ein Jeder weiss, dass diese gebaut wurde, damit keiner hinüberklettert. Badewannen können, wenn sie nass sind rutschig sein und Achterbahnstützen sind nicht zum klettern da. In England sieht das Anders aus:

Toll, aber ein bisschen ausser der Reihe ist dieser abgepildete Proll:

29. April 2010 at 19:00 1 Kommentar

Finsdorf war gestern

Hallo Brainpool, ich habe schon den perfekten Drehort für eine fünfte Staffel. Ein Misthaufen ist auch nur 50 Meter entfernt. Die Umgestaltung des Drehorts wird auch nicht viel verschlingen. Willkommen in der Provinz!

24. Februar 2010 at 23:07 Hinterlasse einen Kommentar

Bibbern in Berlin

Es liegt mir fern mit diesem Eintrag einen Reiseführer für Berlin zu schreiben, einige Tipps will ich aber trotzdem loswerden:

- Ganz klares muss, eigentlich für jeden Deutschen ist der Besuch im Stasigefängnis Hohenschönhausen. Während wir noch immer damit beschäftigt sind die Geschichte des zweiten Weltkriegs aufzuarbeiten verlieren wir einige Aspekte der DDR vollkommen aus den Augen.
Ich finde es wichtig und besonders zu ermahnend zu sehen, dass bis vor zwanzig Jahren noch auf Deutschem Staatsgebiet Menschen für Jahre ohne ein wirkliches Verbrechen gefangen genommen- und (phsychisch) gefoltert wurden. Geführt wird man hier von ehemaligen Häftlingen. Ein Ort, den man nicht freudestrahlend verlässt, aber trotzdem sehenswert ist.

- Gleiches gilt für die Berliner Unterwelten, hier gibt es Führungen durch alte Bunker, U-Bahnhöfe ect., immer wieder eindrucksvoll. Ob man unbedingt bei – 13°C eine Führung in einem bis zu 40 cm unterwasserstehenden Bunker in Gummistiefeln unternehmen sollte, bleibt natürlich jedem Selber überlassen. Ich fand’s kalt aber toll.

Ansonsten kann ich bei einer Gruppenstärke von 6 Personen oder mehr die Appartments im Heart of Gold Hostel empfehlen, die sind günstig, rieeesiiig und direkt in der Innenstadt. Einziger Kritikpunkt ist hier, dass die Küche nicht richtig sauber war, aber wer will schon bei den Berliner Gastropreisen selber Kochen?

Abschließend blieben leider, wie so oft im Leben wieder einige Fragen unbeantwortet:

Besteht eigentlich der gesamte Potsdammer Platz aus Häusern, die nur in Planen angedeutet wurden? (hier im Auf- oder Abbau)

Warum fällt man immer wieder auf dieses Teufelszeug herrein?

War hier ein Zyniker am Werk?

Wer hat ein Bild von mir auf der Neuköllner Kneipentoilette gemalt und woher wusste er, dass ich auf Frauen mit lila Krawatten und Blümchenhemden stehe?

Dafür wurde, wiederrum in einer Neuköllner Kneipe eine Frage ein für alle mal beantwortet:

(Nur wütend wird die Wurst zum Knüppel)

5. Februar 2010 at 18:34 Hinterlasse einen Kommentar

Ostfrieslands Nachtleben

31. Januar 2010 at 23:22 Hinterlasse einen Kommentar

Zuhause bei Künstlern

Künstlerklischee
Es ist immer ein Besuch in einer ganz anderen Welt, wenn ich für ein Wochenende in die Detmolder Künstler-WG einziehe. Eine sehr schöne Welt, zumindest solange ich mir sicher sein kann, dass ich nach dieser Zeit auch wieder in meine “normalo” Welt zurückkehren darf.

Die WG-Wand

Der besuchte Künstler hat auch ein liebenswertes Hobby:
Er sammelt Zeitungsauschnitte die nur aufgrund ihrer Pressefotos gerahmt und in den tollsten Gallerien ausgestellt werden sollten. Dabei hat er es über Jahre schon zwei Anzeigen sammeln können:

17. Januar 2010 at 23:39 1 Kommentar

Völksener Kneipenkultur

IMG_1419Unterwegs in der Provinz rund um Hannover um ein paar Geocaches einzusammeln sind wir auf dieses Schmuckstück von Kneipe gestoßen. Und ja, es hat tatsächlich noch geöffnet.

8. November 2009 at 13:01 Hinterlasse einen Kommentar

Fragen aus Bad Zwesten

Wenn ich mal so richtig schön gammeln will, gerate ich immer in das folgende Dilemma:
Bleibe ich zuhause, so habe ich doch immer ein schlechtes Gewissen, das Badezimmer muss geputzt werden, Verwandte wollen besucht werden ect.
In der Ferne, weg von all den heimatlichen Sorgen, funktioniert es aber auch nicht, wenn man schonmal dort ist will man ja auch schließlich etwas erleben.

Zweiti001Heute hat aber alles gepasst: Mein Muskelkater von meinem Erschreckerjob am Samstag im Heide-Park verwehrt mir längere Wanderungen, der Regen tut sein Übriges. Dazu kommt, dass ich gerade ein Kinozimmer für mich habe, das muss natürlich ausgenutzt werden. Und so wird dieser Beitrag das einzig Produktive für heute bleiben.

Bei einem Regenspaziergang, man will ja nicht nur vor der Flimmerkiste sitzen, stellte mir die Gastronomie in Bad Zwesten vor einigen Fragen, die nicht mehr aus meinem Kopf gehen wollen..

Und ausserdem, was trinke ich hier eigentlich für eine Cola?

5. Oktober 2009 at 16:05 Hinterlasse einen Kommentar

Wahlempfehlung

Sandstrand für Alle!

Mir ist bewusst, dass es hier ernst gemeint ist, aber spontan musste ich an die Bildschlagzeile im “Rekordsommer” 2003 denken:

“Kanzler, tu was:

Hitzefrei für alle! Himbeereis auf Krankenschein! Freibier! Freibier! Freibier!”

(Warum findet man solche tollen Schlagzeilen nirgendwo? )

22. September 2009 at 21:49 Hinterlasse einen Kommentar


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